Ästhetik ohne Ethik tendiert zur Täuschung

"[…] Design heißt Denken und Machen aufeinander zu beziehen. Ästhetik ohne Ethik tendiert zur Täuschung. Es geht um das Produkt als Ganzes, nicht allein um seine äußere Form. Das Kriterium des Gebrauchs schließt auch die sozialen und ökologischen Wirkungen ein.[…]"

In diesem Zitat von Wolfgang Jean Stock* steckt eine große Portion dessen, wie ich zu meiner Arbeit und dem Beruf des Designers stehe.

Design ist mehr als eine ästhetische Kunst. Der Beruf des Designers verlangt Offenheit und Neugierde für die Auseinandersetzung mit den verschiedensten Themen und Milieus, sowie Interesse an den Wissenschaften, den verschiedenen Kulturen und Religionen, an Politik, Gesellschaft, den Künsten und der Natur. Die Konfrontation mit diesem breiten Themenspektrum ist für mich ständige Inspiration. Gepaart wird dies mit meiner Überzeugung, dass in der Designarbeit Haltung und Werte in das Visuelle übertragen und so für andere sichtbar gemacht werden können. Form follows attitude.

Die Designarbeit besitzt eine gesellschaftliche bedeutsame Kraft. Diese nutze ich, um Unternehmen, deren Werte und Haltung ich teile, zu stärken und ihnen zu einem glaubwürdigen und konsistenten Auftritt zu verhelfen. Was uns dabei verbindet, sind Ehrlichkeit, Integrität, Respekt, Verantwortungsbewusstsein sowie das gemeinsame Ziel, die Welt ein bisschen besser zu machen.

* siehe "die welt als entwurf" von Otl Aicher (1991/1992, Seite 11ff)